
Praxen gewinnen mit KI mehr Zeit für Patientinnen und Patienten
KI bereitet Briefe, Rückrufe und Patienteninformationen vor. So bleibt Ärztinnen, Ärzten und dem Praxisteam mehr Zeit für die Menschen in der Praxis.
Praxen fehlt es nicht an Kompetenz. Was sie begrenzt, sind die vielen Minuten am Telefon und am Schreibtisch, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.
der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sehen einen konkreten Mehrwert digitaler Anwendungen.
Stiftung Gesundheit, 2026sagen, KI bei Arztbriefen, Befundberichten und Dokumentation würde sie entlasten.
Stiftung Gesundheit, 2026der Praxen nutzen KI bisher in mindestens einem Bereich.
Bitkom und Hartmannbund, 2025Mehr Zeit für die Arbeit am Menschen schaffen
In Praxen geht viel Zeit an Aufgaben, die mit Behandlung wenig zu tun haben: Rückrufe, Rezeptwünsche, Briefe an Kassen, Erinnerungen, Aushänge und das Qualitätsmanagement. Gleichzeitig fehlen vielerorts Medizinische Fachangestellte. Mit KI lassen sich viele dieser Texte als Entwurf vorbereiten, den das Team nur noch prüft.
Ärztinnen und Ärzte entwerfen Briefe und Berichte aus Stichpunkten. Das Team am Empfang arbeitet mit Telefonleitfäden und Antwortbausteinen. lindenbrook hilft, solche Werkzeuge sicher in den Praxisalltag zu bringen, mit klaren Regeln für Datenschutz und Schweigepflicht.


Fünf Aufgaben, bei denen KI in Praxen Zeit spart
Beispiele aus Hausarzt- und Facharztpraxen. KI entwirft, das Praxisteam prüft und entscheidet.





Viele Teams nutzen KI schon, oft mit privaten Konten und ohne gemeinsame Regeln. Genau dort setzen wir an.
KI im ganzen Praxisteam verankern
lindenbrook gestaltet die Einführung ausgehend von Ihrem Praxisalltag. In einer Potenzialanalyse sehen wir uns Empfang, Telefon, Dokumentation und Recall an und klären, welche Aufgaben sich eignen und wo das Urteil von Ärztin, Arzt oder Team unverzichtbar bleibt.
Danach übt das Team im Workshop mit Aufgaben aus der eigenen Praxis, ohne echte Patientendaten. Für Inhaber und Leitung entsteht eine KI-Richtlinie mit freigegebenen Werkzeugen, einem Aushang für Patientinnen und Patienten und dem Nachweis der Schulung.
KI ersetzt nicht das Gespräch mit Patientinnen und Patienten. Sie schafft Zeit dafür.



Sicher mit KI in der Praxis arbeiten
Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Für jedes Ergebnis, das die Praxis verlässt, trägt die Praxis die Verantwortung. Daran ändert KI nichts. Darauf sind unsere Workshops und Regeln ausgerichtet.
Die Schweigepflicht wahren
Externe Anbieter dürfen Patientendaten nach § 203 StGB nur erfahren, soweit es nötig ist. Außerdem muss die Praxis sie zur Verschwiegenheit verpflichten. Dazu kommt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach der DSGVO. Cloud-Dienste brauchen nach § 393 SGB V eine Verarbeitung in der EU oder einem gleichgestellten Land und ein C5-Testat. Wir setzen nur auf Verarbeitung in der EU. Private oder kostenlose KI-Konten bleiben für Patientendaten tabu.
Medizinische Entscheidungen bleiben bei Ihnen
lindenbrook entwickelt keine Software für Diagnose oder Therapie. KI entwirft Texte, das Team prüft jeden Entwurf vor dem Versand. Medizinische Einschätzungen gibt KI nicht an Patientinnen und Patienten weiter.
Patientinnen und Patienten informieren
In der Regel genügt eine Information, etwa per Aushang. Ein KI-Telefonassistent gibt sich als KI zu erkennen. Eine Einwilligung kann nötig sein, wenn Gespräche aufgezeichnet oder Daten zum Training genutzt werden.
Klare Regeln für das ganze Team festlegen
Ihre KI-Richtlinie legt fest, welche Werkzeuge erlaubt sind und welche Daten hineindürfen. Workshops mit Teilnahmebestätigung dokumentieren die Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 der KI-Verordnung.
Wir zeigen, was KBV, Bundesärztekammer und Datenschutzaufsicht empfehlen und wie es im Praxisalltag funktioniert. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall trifft Ihre Praxis gemeinsam mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Häufige Fragen
Was bietet lindenbrook Praxen an?
lindenbrook aus Oberursel bei Frankfurt am Main begleitet Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen sowie MVZ bei der Einführung von KI: Mit einer Potenzialanalyse, einem Workshop für das ganze Praxisteam, KI-Regeln für Inhaber und Leitung und auf Wunsch eigenen Anwendungen für Patienteninformationen, Recall und Organisation. Vor Ort in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet oder online.
Wie läuft die Einführung von KI in einer Praxis ab?
In drei Schritten: Eine Potenzialanalyse an einem Tag in Ihrer Praxis zeigt, welche Aufgaben sich lohnen. Ein halbtägiger Workshop bereitet das ganze Team vor, ohne echte Patientendaten. KI-Regeln für Inhaber und Leitung legen fest, welche Werkzeuge erlaubt sind. Auf Wunsch entwickeln wir danach eigene Anwendungen für Ihre Abläufe.
Dürfen Patientendaten in KI-Werkzeuge?
Nur mit klaren Regeln. Nötig sind ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit nach § 203 StGB. Cloud-Dienste brauchen nach § 393 SGB V eine Verarbeitung in der EU oder einem gleichgestellten Land und ein C5-Testat. Wir setzen nur auf Verarbeitung in der EU und ohne Nutzung Ihrer Daten zum Training. Private oder kostenlose KI-Konten sind für Patientendaten tabu. Quellen: § 203 StGB , § 393 SGB V , DSGVO, Art. 28
Müssen Patientinnen und Patienten zustimmen?
In der Regel genügt eine Information, etwa per Aushang in der Praxis. Eine Einwilligung kann nötig sein, wenn Gespräche aufgezeichnet oder Daten zum Training genutzt werden. Telefonassistenten geben sich als KI zu erkennen. Den Einzelfall klären wir mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Was dürfen MFA und ZFA mit KI erledigen?
Mit freigegebenen Werkzeugen Entwürfe für Briefe, Patienteninformationen, Recall-Texte, Aushänge, Dienstpläne, QM-Dokumente und Stellenanzeigen. Medizinische Einschätzungen gibt KI nicht an Patienten weiter. Ein Mensch prüft jeden Text vor dem Versand. Die Praxisleitung entscheidet, welche Werkzeuge erlaubt sind.
Ist eine KI-Anwendung dann ein Medizinprodukt?
Das hängt vom Zweck ab. Software, die Diagnose oder Therapieentscheidungen unterstützt, kann als Medizinprodukt gelten. lindenbrook entwickelt Anwendungen für Dokumentation, Kommunikation und Organisation. Medizinische Entscheidungen bleiben bei Ihnen.
Muss unsere Praxis das Team zu KI schulen?
Wer KI einsetzt, muss nach Art. 4 der KI-Verordnung Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz des Teams fördern. Ein bestimmter Kurs ist nicht vorgeschrieben. Ein Workshop mit Teilnahmebestätigung ist eine naheliegende und gut dokumentierte Maßnahme.
Mehr Zeit für Ihre Patientinnen und Patienten
Im Austausch klären wir in 30 Minuten, wo KI Ihrer Praxis am meisten nützt.
Austausch buchen