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Eine Partnerin einer Wirtschaftskanzlei steht lächelnd mit einem Tablet am Fenster ihres Büros

Anwaltskanzleien gewinnen mit KI mehr Zeit für Mandanten

KI bereitet Akten, Verträge und Schriftsätze vor. So bleibt Anwältinnen und Anwälten mehr Zeit für Strategie und Beratung.

Kanzleien fehlt es nicht an Fachwissen. Was sie begrenzt, sind die vielen Stunden, bevor dieses Wissen zum Einsatz kommt.
Datenraum · Mustermarke GmbH

1.240 Dokumente werden gesichtet

Gefundene Klauseln
VertragKlauselFundstelle
Liefervertrag Beispiel AGChange of Control§ 14.2, S. 23
Mietvertrag BüroflächeKündigungsrecht§ 9, S. 7
LizenzvertragZustimmungsvorbehalt§ 11.1, S. 15
Red-Flag-Report · Entwurf
Wesentliche Risiken

1. Change of Control im Liefervertrag mit der Beispiel AG

2. Kündigungsrecht des Vermieters bei Gesellschafterwechsel

3. Zustimmung des Lizenzgebers erforderlich

Prüfung
Geprüft und freigegeben

Maria Muster, Partnerin

Mehr Freiraum für anwaltliche Arbeit schaffen

Anwaltskanzleien arbeiten in Mandaten, in denen Genauigkeit und Nachprüfbarkeit entscheidend sind. Mit den Fortschritten der KI entsteht die Chance, bewährte Abläufe in klar geregelte, wiederholbare Arbeitsschritte zu überführen. Weniger Zeit für Routineaufgaben bedeutet, dass sich Anwältinnen und Anwälte stärker auf ihre Mandanten konzentrieren können.

KI hilft dabei, Informationen zu einer Rechtssache zu analysieren, zusammenzuführen und daraus Entwürfe zu erstellen. Dazu gehören Datenräume, Akten, Verträge und Korrespondenz. Die meisten Kanzleien haben dafür schon Werkzeuge, etwa Microsoft Copilot oder eine spezialisierte Legal-KI. lindenbrook hilft, sie im Alltag sicher einzusetzen.

Ein Associate liest einen umfangreichen Vertrag und macht sich Notizen
Ein Associate prüft die Klauseln, die KI im Datenraum gefunden hat.
Eine Kanzleiassistentin mit Headset liest ein Schreiben an ihrem Arbeitsplatz
Die Assistenz bereitet Korrespondenz, Übersetzungen und Protokolle mit KI vor.

Jede Praxisgruppe setzt KI anders ein. Drei Beispiele aus dem Kanzleialltag.

Eine Anwältin bereitet an einem hellen Besprechungstisch eine mündliche Verhandlung vor
Prozessführung: KI ordnet die Akte und belegt jede Aussage mit Blattzahl.
Ein Arbeitsrechtler spricht mit einer Personalleiterin am Besprechungstisch
Arbeitsrecht: KI entwirft Antworten auf Mandantenanfragen, ausgehend von den Mustern der Kanzlei.
Eine Knowledge-Managerin und ein Kollege gehen am Bildschirm Musterverträge der Kanzlei durch
Knowledge Management: Ein Assistent macht Muster und Kanzleiwissen breiter nutzbar.

Auch Mandanten achten darauf. Fast 40 % der Unternehmensjuristen verlangen bei der Auswahl ihrer Kanzlei inzwischen Nachweise oder Informationen zum Einsatz von KI.

Für 78 % der Unternehmen ist bessere Arbeit durch KI sehr wichtig. Nur 6 % bekommen sie von den meisten ihrer Kanzleien und Berater.
Thomson Reuters, Future of Professionals 2026

KI in jeder Praxisgruppe verankern

lindenbrook gestaltet die Einführung ausgehend vom gewünschten Ergebnis. Für jede Praxisgruppe ermitteln wir, welche Aufgaben sich eignen, wo anwaltliches Urteilsvermögen unverzichtbar ist und wie KI die Arbeit unterstützen soll.

Danach üben die Teams mit anonymisierten Fällen aus den eigenen Mandaten, in den Werkzeugen, die die Kanzlei schon nutzt. Partner und Associates üben getrennt, die Assistenz hat einen eigenen Workshop. In jedem Team bilden wir eine Ansprechperson aus. Nach 90 Tagen vergleichen wir die Ergebnisse mit dem Ausgangsstand.

KI ist nicht einfach ein Mittel, um jeden Ablauf schneller zu machen. Es geht darum zu erkennen, wo anwaltliches Urteilsvermögen entscheidend ist.
Eine Associate und ein Kollege aus der Assistenz arbeiten gemeinsam am Laptop
Workshops für Praxisgruppen und Assistenz, vor Ort oder online, auf Deutsch oder Englisch. Zum Workshop
Eine Partnerin und ein Partner besprechen am Fenster gut gelaunt einen Entwurf
KI-Strategie und Richtlinie für die Kanzleileitung. Mehr erfahren
Eine Anwältin macht sich in einer Schulung Notizen zu einem Handout
Schulung zum sicheren Arbeiten mit KI, mit Teilnahmebestätigung. Zur Schulung

Vertrauen in den Praxiseinsatz stärken

Anwältinnen und Anwälte tragen Verantwortung für das Mandatsgeheimnis und für jedes Ergebnis, das die Kanzlei verlässt. Die Maßstäbe für Genauigkeit, Verschwiegenheit und Sorgfalt bleiben beim Einsatz von KI unverändert. Darauf sind unsere Workshops und Schulungen ausgerichtet.

Das Mandatsgeheimnis wahren

Die Verschwiegenheit nach § 43a BRAO und § 203 StGB gilt auch für KI-Werkzeuge. Anbieter dürfen nach § 43e BRAO nur eingebunden werden, wenn ein Vertrag in Textform sie zur Verschwiegenheit verpflichtet und sie nur so viel erfahren, wie nötig ist. Dazu kommt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach der DSGVO. Die Bundesrechtsanwaltskammer empfiehlt Anbieter mit Servern in der EU. Private KI-Konten bleiben für Mandatsarbeit tabu.

Jede Fundstelle im Original prüfen

KI kann Entscheidungen und Zitate erfinden, die überzeugend klingen. Das Landgericht Frankfurt am Main und das Kammergericht Berlin haben bereits Schriftsätze mit erfundenen Fundstellen gerügt. Deshalb gilt: KI bereitet vor, eine Anwältin oder ein Anwalt prüft jedes Zitat im Original und verantwortet das Ergebnis.

Klare Regeln für die ganze Kanzlei festlegen

Ihre KI-Richtlinie legt fest, welche Werkzeuge erlaubt sind und welche Daten hineindürfen. Schulungen mit Teilnahmebestätigung dokumentieren die KI-Kompetenz nach Art. 4 der KI-Verordnung. Und wenn Mandanten in Pitches oder Ausschreibungen fragen, wie Sie mit KI arbeiten, haben Sie eine klare Antwort.

Wir zeigen, was Bundesrechtsanwaltskammer und Deutscher Anwaltverein empfehlen und wie es im Kanzleialltag funktioniert. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall trifft Ihre Kanzlei.

Quellen: § 43e BRAO, § 203 StGB, BRAK-Hinweise zum KI-Einsatz, DAV-Stellungnahme 32/2025, LG Frankfurt am Main, 2-13 S 56/24, KG Berlin, 17 WF 144/25

Häufige Fragen

Was bietet lindenbrook Anwaltskanzleien an?

lindenbrook aus Oberursel bei Frankfurt am Main begleitet Anwaltskanzleien bei der Einführung von KI: mit einer KI-Potenzialanalyse, Workshops für jede Praxisgruppe und für Assistenz und Sekretariat, einer Schulung zum sicheren Arbeiten mit KI, der KI-Richtlinie der Kanzlei, der Ausbildung von KI-Ansprechpersonen und einem Nutzenbericht nach 90 Tagen. Auf Wunsch entwickeln wir eigene Anwendungen. Vor Ort in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet oder online, auf Deutsch oder Englisch.

Wir haben schon Harvey, Legora oder Copilot. Wofür brauchen wir Sie?

Damit die Werkzeuge im Alltag genutzt werden. Wir arbeiten unabhängig vom Anbieter mit den Werkzeugen, die Sie haben, und üben mit Aufgaben aus Ihren Praxisgruppen. Dazu kommen Ihre KI-Richtlinie, Ansprechpersonen in den Teams und ein Bericht, was sich verändert hat.

Dürfen Mandatsdaten in KI-Werkzeuge?

Anwältinnen und Anwälte sind zur Verschwiegenheit verpflichtet (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB). Externe Dienstleister, auch Anbieter von KI-Werkzeugen, dürfen nach § 43e BRAO nur eingebunden werden, wenn sie sorgfältig ausgewählt sind, ein Vertrag in Textform sie zur Verschwiegenheit verpflichtet und sie nur so viel erfahren, wie nötig ist. Bei Anbietern im Ausland muss der Schutz der Geheimnisse vergleichbar sein. Dient der Einsatz unmittelbar einem einzelnen Mandat, braucht es zusätzlich die Einwilligung des Mandanten. Dazu kommt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach der DSGVO. Private KI-Konten erfüllen das nicht. Wie weit Mandatsdaten anonymisiert werden sollten, sehen BRAK und DAV unterschiedlich streng. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall trifft Ihre Kanzlei. Quellen: § 43a BRAO , § 43e BRAO , § 203 StGB , DSGVO, Art. 28 , BRAK, Hinweise zum Einsatz von KI (Dezember 2024) , DAV, Stellungnahme 32/2025

Wer trägt die Verantwortung für KI-Ergebnisse?

Die Anwältin oder der Anwalt. KI kann Fundstellen und Entscheidungen erfinden, die überzeugend klingen. Deshalb wird jedes Zitat am Original geprüft, bevor es in einen Schriftsatz oder an einen Mandanten geht. Gerichte haben bereits Schriftsätze mit erfundenen Entscheidungen gerügt, etwa das Landgericht Frankfurt am Main und das Kammergericht Berlin. Das Prüfen üben Ihre Teams im Workshop. Quellen: LG Frankfurt am Main, 2-13 S 56/24 , BRAK zu KG Berlin, 17 WF 144/25

Zählen die Workshops als Fortbildung?

Anwältinnen und Anwälte sind zur Fortbildung verpflichtet (§ 43a Abs. 8 BRAO), eine Stundenzahl gibt das Gesetz nicht vor. Für Fachanwältinnen und Fachanwälte zählen nach § 15 FAO nur Veranstaltungen mit Bezug zum Fachgebiet, über die Anerkennung entscheidet die Kammer. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung mit allen üblichen Angaben. Klären Sie die Anerkennung am besten vorab mit Ihrer Kammer. Quellen: § 43a BRAO , § 15 FAO (RAK Frankfurt)

Für welche Kanzleien ist das gedacht?

Für Wirtschaftskanzleien mit mehreren Praxisgruppen, die KI in der ganzen Kanzlei einführen wollen und dafür kein eigenes Legal-Tech-Team haben. Und für größere Kanzleien, die ihr Team ergänzen möchten, etwa mit Workshops für einzelne Praxisgruppen, für die Assistenz oder auf Englisch. Vor Ort in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und dem Rhein-Main-Gebiet oder online.

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